2008-11-25
Richard Wagner
Richard Wagner, Komponist und bekennender Antisemit, sah in Naturverbundenheit und Tierliebe eine besondere Charaktereigenschaft der „nordischen Rasse“, wetterte gegen den Fleischverzehr – für ihn eine Vermischung von Rasse und Blut, durch welche die nordisch-germanische Reinheit verschmutzt werde – und betrachtete den Tierversuch als Inbegriff „des Bösen und Jüdischen“. 1 Von ihm ist auch das Zitat:
Unmenschen gibt es, aber keine Untiere.
Dass er mit dieser Aussage eigentlich den Menschen unter das Tier2 stellt hat, ist eine bemerkenswerte Parallele zu den Phrasen mancher heutiger Tierschützer.3
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Fußnoten:
1: Quelle: einestages.spiegel.de
2: Wagner impliziert, dass Tiere gar nicht schlecht sein können, im Gegensatz zu Menschen.
3: siehe dazu auch:
„Tiere sind unschuldiger als Menschen!“
Tierschutz und NS-Ideologie