2009-01-17
„Unvermeidbarkeit“
Veganismus in seiner Form als Tierrechtlertum fordert den vollständigen Verzicht auf Tierprodukte, ganz egal, ob direkt oder indirekt.
Nun ist es allerdings selbst den Veggerln klar, dass dieses Vorhaben in der Praxis undurchführbar ist, denn immer sind irgendwo Tierprodukte involviert, und sei es im Produktionsprozess von – an sich tierproduktfreien – Gütern.1
Aus diesem Grund fordern die Veggerln nicht den totalen, sondern den weitestmöglichen Verzicht auf Produkte, in deren Erzeugung Tierprodukte involviert sind, wobei aber nicht klar ist, was genau unter „weitestmöglich“ zu verstehen ist, bzw. was jetzt als „vermeidbar“ anzusehen ist, und was als „unvermeidbar“.2,3,4
In der antiveganen Community hat sich die Eindruck durchgesetzt, dass dieser Begriff der „Unvermeidbarkeit“ von den Veggerln nun sehr willkürlich gehandhabt und „unvermeidbar“ offenbar großteils als „unbequem zu vermeiden“ interpretiert wird, was natürlich ethische Ansprüche hinfällig macht oder zumindest sehr in Frage stellt.
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Fußnoten:
1, 2: Quelle: de.veganwiki.org
3: Quelle: vegan.de
4: Quelle: www.vegan.at
Philosophie (der Veggerln)