2010-01-09
„Tiere sind Freunde, keine Nahrung.“
Abgesehen davon, dass es sich bei diesem Totschlagargument um eine unzulässige Verallgemeinerung analog zu „alle Aserbeidschaner sind meine Freunde (oder Feinde)“ handelt, stellt sich die Frage, wie hier „Freundschaft“ zu verstehen ist, denn Tiere sind nicht bekannt dafür, besondere Rücksicht auf uns Menschen zu nehmen, weshalb sich gegen Tiere in der Regel absichert, mit Käfigen, Zäunen, selbst für den Hund als der sprichwörtliche „beste Freund des Menschen“ besteht Leinen- und Beißkorbzwang; Menschen droht zumeist Gefahr von wilden Tieren und sogar manchen Haustieren.
Außerdem verhalten Tiere auch untereinander kaum ursächlich freundschaftlich, es gibt Rudel- und Rangkämpfe, Kindesmord, Sadismus, et cetera.1
Die Vorstellung, dass Tiere „Freunde“ wären, kann nur ein Resultat von Entfremdung2,3 sein.
Nächstes: „Tiere sind unschuldiger als Menschen!“
Vorheriges: „Tiere leiden!“
Fußnoten:
1: siehe dazu auch:
„Tiere sind unschuldiger als Menschen!“
2: siehe dazu auch:
Das Bambisyndrom
3: siehe dazu auch:
Veganismus als Resultat von Entfremdung
tierbezogene Killerphrasen
Killerphrasensammlung
antivegan.at
