2010-05-09

Strohmannargument

Bei einem Strohmannargument werden dem Diskussionsgegner Argumente unterstellt und dann eine Widerlegung dieser verzerrten Argumente als Widerlegung der eigentlichen Argumente glaubhaft zu machen.

Beispiel für ein Strohmannargument: „antivegan.at behauptet, Hitler war ein Veganer. Das zeigt, wie genau die recherchieren, denn Hitler war – wenn überhaupt! – Vegetarier, nicht Veganer.“ (Eine derartige Behauptung seitens von antivegan.at existiert nicht.)

Es wird also nicht auf den realen Sachverhalt eingegangen, sondern ein selbst aufgestelltes Gegenargument als „Strohmann“ attackiert.1


Nächstes: tu quoque – „du auch“
Vorheriges: non sequitur


Fußnoten:
1: Quelle: de.factolex.com