2008-11-25
Achim Stößer
Ob
Achim Stößer in diese Liste aufgenommen werden
sollte, war fraglich, da er außerhalb der Tierrechtsszene praktisch
unbekannt ist, auch wenn man ihn ein paar Mal in diversen Fernsehshows vorgeführt hat. Er hat keine merkenswerten Erfolge zu verzeichnen, weder als
Künstler, noch als Autor; sein Buch „virulente Wirklichkeiten“ ist zum
Zeitpunkt des Entstehens dieses Artikels auf
amazon.de
auf Verkaufsrang 1 363 194 gelistet. Dennoch soll mit ihm auch ein Mitglied
der Tierrechtsszene hier Erwähnung finden, in welcher er durchaus eine Rolle spielt.
Innerhalb der Tierrechtsszene ist er nämlich für seine massive und pointierte
Kritik an selbiger bekannt und – soweit die Redaktion das beurteilen kann – nicht gerade beliebt, wenn auch sogar seine
Feinde ihm zugestehen, nicht unintelligent zu sein. Mit messerscharfen Analysen hat er auf viele Mängel in sowohl Theorie als auch Praxis der Tierrechtler hingewiesen, zum Beispiel enttarnt, dass auch
für Vegetarismus Tiere sterben müssen, und zahlreiche tierische Produkte im alltäglichen Leben entdeckt, wie zum Beispiel den für Flaschenettiketen verwendeten Kasein-Kleber (der ein Milchprodukt ist), oder darin, dass Essig mit Gelatine geklärt wird.
Anstatt allerdings die Konsequenzen aus seinen zutreffenden Analysen zu ziehen, und das Tierrechtlertum als widersinnig zu verwerfen, sieht er sich aber selber offenbar als Guru, der alles richtig macht. Mir als Außenstehenden fällt an ihm vor allem seine Kampfrhetorik auf, die er meisterhaft beherrscht und schon mehrmaliges Hinsehen erfordert, um sie zu durchschauen.
Er selbst hat die tierrechtlerische Splittergruppe „maqi“ gegründet, und einige Male Geflügel „befreit“. Er ist im Internet recht aktiv und bekannt, sich als „Linkfarmer“ zu betätigen, wie wir in der Community bereits schmerzhaft haben festellen müssen, er setzt also wahllos überall wo dies möglich ist Links auf seine Webseiten, um deren Rang bei Suchmaschinen zu erhöhen.
Der eigentliche Grund, warum er trotzdem in diese Liste aufgenommen worden ist, ist seine tragische Verquickung in einen Vergewaltigungsvorwurf, der meiner Meinung nach ein grelles Licht auf die geistige Beschaffenheit mancher Leute in der Tierrechtsszene wirft:
Ich lag im Bett mit IHM und habe geschlafen. Es war mitten in der Nacht. Geweckt wurde ich dadurch,daß ich ein hartes, schleimendes Ding an meinem Bein spührte, was sich auf und ab bewegte. "Jetzt wird nicht mehr geschlafen!", flüsterte ER in mein Ohr. Ich sagte "hör auf′ und ER hörte auf. Trotzdem: Es war eine Vergewaltigung. 1
Nächstes: Mary Beth Sweetland, PeTA-Funktionärin
Vorheriges: Seba Johnson, Sportlerin
Fußnoten:
1: Quelle: www.nadir.org
