2008-11-25
Schächten einst und heute
Beim
Schächten handelt es sich um eine jahrtausendealte rituelle Form des Schlachtens von Tieren, wie ihn der Islam und das Judentum vorschreiben.
Nun wird bei dieser Schlachtmethode das Schlachtvieh vorher aus verschiedenen Gründen nicht betäubt. Es ist bemerkenswert, dass die Veggerln dagegen Sturm laufen, wie das folgende Zitat verdeutlichen soll:
Tierschutzskandal: Der Verfassungsgerichtshof sowie das Land Tirol erlauben das betäubungslose Schächten von Tieren […] Jeder Moslem bzw. Jude darf also an jedem Ort Österreichs und zu jeder Zeit unter Missachtung geltender Tierschutzgesetze […] Tieren ohne Betäubung den Hals durchschneiden!
www.tierschutzaktiv.at
Auf der Website des
VgT wird in buntesten Farben den Vorgang des Schächtens geschildert:
Durch die Durchtrennung verschiedener Nervenstränge kommt es zu einem Zwerchfellhochstand mit stärkster Beeinträchtigung der Lungenatmung, so daß das Tier neben seinen unerträglichen Schnittschmerzen auch noch zusätzliche Todesangst durch Atemnot erleidet. Diese Atemnot versucht es durch Hyperventilierung des Brustkorbes vergeblich zu kompensieren, was weitere Schmerzen verursacht und zu den schmerzhaft-angstvoll aufgerissenen Augen führt.
www.vgt.at
Ähnlich dargestellt wurde das Schächten allerdings in der NS-Progaganda wie in dem Film
„Der ewige Jude“, und in der Tat gilt das Schächtverbot als das allererste vom NS-Regime erlassene antisemitische Gesetz.1
Angesichts dieser Tatsachen erscheint ein Agieren tierschützerischer oder tierrechtlerischer Gruppen gegen das Schächten als historisch unsensibel, wenn nicht effektiv antisemitisch.
Nächstes: Richard Wagner
Vorheriges: Das „Reichstierschutzgesetz“
Fußnoten:
1: Quelle: de.wikipedia.org
