2009-01-29
Die Quellenproblematik
Ein nicht unwesentliches Problem bei den Recherchen für diese Seite ist es, seriöse Quellen bzw. überhaupt Quellen zu finden. Das hat mehrere Gründe:
- Das Phänomen ist zu neu, alsdass hier bereits eine gut zugängliche Zahl an Forschungsergebnissen oder an Forschungsergebnissen überhaupt vorliegen könnte, medizinische Zusammenhänge zum konkreten Thema sind kaum noch erforscht, über soziale oder psychologische Zusammenhänge kann stellenweise überhaupt nur gemutmaßt oder auf Erfahrungswerte zurückgegriffen werden. Seriöse Quellen – also welche, die das Ergebnis einer Analyse nicht schon vor der Analyse selber festgelegt haben – zu finden ist nicht leicht.
- Das Phänomen ist zu klein. Es gibt nicht viele Veggerln. Und auch wenn die Redaktion diesen Umstand angesichts der Problematiken von Veganismus und Tierrechtlertum durchaus begrüßt, erschwert es dennoch eine Analyse. Es bleibt zu hoffen, dass im Laufe der Zeit mehr und bessere Quellen gefunden werden sowie einen Erfahrungsschatz zusammentragen zu können, der nachvollziehbarere Rückschlüsse zulässt.
- Die Wikipedia ist kein seriöses Medium! So sehr sie sich dafür eignet, über außer Zweifel stehende Allgemeinplätze1 näher zu informieren, so sehr ist sie unbrauchbar zum Belegen von Fakten, die – wie die Erfahrung gezeigt hat – jemand, der in der Lage ist, den Edit-Knopf bei dem Artikel zu drücken, nicht wahrhaben will oder die ein klassisch unbedarfter Moderator dort nicht versteht. Nicht ohne Grund herrscht auf der Universität Wien – und natürlich auch auf anderen2 – striktes Wikipedia-Zitierverbot.
- Das Medium Internet – welches logischer Weise gerade von einer Internetseite aus bequem zu erreichen ist – erscheint als von der „Gegenseite“ vereinnahmt. Ähnlich wie bei den diversen esoterischen, UFO-gläubigen oder sonstigen Gruppierungen, findet man haufenweise vegane Websites und Foren – die zwar selten besonders gestaltet oder gutbesucht sind, aber man findet sie. Das Internet als Tummelplatz weltanschaulicher und gesellschaftlicher Randerscheinungen bestätigt hier wieder einmal seinen Ruf.
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Fußnoten:
1: siehe dazu auch:
„Fleischfresser stinken!“
2: Quelle: wip.uni-due.de
Redaktionelles