2009-07-29

Holocaustvergleiche

Ein beliebtes Totschlagargument der Veggerln ist es, Mastbetriebe mit den Konzentrationslagern der NS-Zeit zu vergleichen: In beiden Fällen werden industrialisierte Massenbetriebe zur Ausbeutung fühlender Geschöpfe betrieben. Sehr oberflächlich betrachtet kann man also Parallelen ziehen, aber eben nur sehr oberflächlich, denn:

Mastbetriebe zielen auf Zucht von Tieren zur Erzeugung von Nahrungsmitteln und Rohstoffen, und nicht auf die systematische Vernichtung von aus Sicht eines Regimes missliebigen Menschen ab. Der wirtschaftliche Gewinn (aus der Arbeitsleistung der Insaßen) entstand dabei als Nebeneffekt des Ziels der Vernichtung – man könnte das mit „wenn wir sie schon vernichten, dann mit möglichst viel Profit“ beschreiben – und war nicht der Hauptzweck.

Eine Persiflierung des Vergleichs von Mastbetrieben mit Konzentrationslagern:

Ich verstehe, in Mastbetrieben werden Tiere also aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu einer bestimmten religiösen oder gesellschaftlichen Gruppe, ihrer politischen Einstellung, ihrer kriminellen Vergangenheit oder schlicht deswegen eingesperrt, weil sie schwul sind, um sie zu vernichten zwecks Schaffung einer Welt, die frei von diesen Tieren ist. Klingt absolut logisch.


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