2009-10-08
Humor jenseits des guten Geschmacks
oder: Wieviele Arten gibt es, ein Gackgack zu ermorden?
Weil eines der Veggerln, mit dem ich einmal so einen herrlichen Flame ausgefochten habe, ein absoluter Freund von Hendeln a.k.a. „Gackgacks“ ist, eine Auflistung der Möglichkeiten, ein solches ins Jenseits zu befördern. Und nein, das hier ist eindeutig nicht Humor für jedermann.
- Man bohrt dem Gackgack mit einem Korkenzieher die Augen heraus, hängt es dann mit den Augenhöhlen an zwei Widerhaken, die man in eine Holzwand geschlagen hat, und haut dann solange mit dem Badmintonschläger drauf, bis es tot ist.
- Die NS-Methode: In einen gasdichten Raum sperren, und durch eine Klappe Zyanid-Kristalle in diesen Raum werfen.
- Das Gackgack (lebendig) in einen Kochtopf werfen, Deckel drauf, und dann Herd an.
- Das Gackgack bei lebendigem Leibe in die Mikrowelle oder
- In die Gefiertruhe schmeißen
- Das Gackgack mit dem Körper auf die Stiefelsohle binden und dann einen Spaziergang machen.
- Eine Treibgaspatrone so präparieren, dass sie binnen dreißig Sekunden undicht wird, sie dem Gackgack durch den Hals in den Magen schieben, und dann zuschauen, wie es das Gackgack aufbläht und dann zerreißt.
- Das Gackgack ausnehmen, ohne es vorher umzubringen. Vorteil: Das Fleisch ist frisch, frischer geht es nicht.
- Die Veganermethode: Es nurmehr mit Tofu füttern. Binnen zwei Wochen ist es tot.
- Gackgacks haben zwar Flügel, können aber nicht fliegen. Also: Das Gackgack aus einem Flugzeug werfen.
- Das Gackgack bei Ebbe mit den Füßen im Strand einzementieren und warten, bis die Flut kommt.
- Man wirft das Gackgack zusammen mit Baumstämmen in eine Entrindemaschine.
- Der Klassiker: Man nehme einen Mixer…
- Dem Gackgack mit einer Gripzange ein Bein ausreißen, und dann lachend zusehen, wie es, auf dem verbliebenen Bein hüpfend, verblutet.
- Das Gackgack zentrifugieren. Die Fliehkraft wird es zerquetschen.
- Das Gackgack rupfen (=jede Feder einzeln entfernen), und zwar mit einer Trennscheibe.
- Das Gackgack in einen Stoffsack stecken, und damit Fußball spielen.
- Das Gackgack zusammen mit einem Fuchs in einen Stall sperren.
- Dem Gackgack mit einer Drahtschlinge den Hals so abbinden, dass es langsam erstickt.
- Dem Gackgack die Füße zusammenbinden, und es mit dem Kopf nach unten vor einen Lastwagenauspuff hängen. Dann mit dem Lastwagen eine Spritztour machen.
- Dem Gackgack einen großen Feuerwerkskörper in den After schieben. Es stirbt dann an inneren Verbrennungen und Blutungen, nachdem der Kracher explodiert ist.
- Unter einen schweren Glassturz in einem abgeschlossenen Stall Gackgack-Futter platzieren, und das Gackgack dann im Stall elendiglich verhungern lassen.
- Einen kleinen Beutel aus frischer Haut mit Wasser aufweichen, bis das Gackgack darin Platz hat, und den Beutel dann trocknen lassen. Das Gackgack wird im sich zusammenziehenden Beutel zerdrückt.
- Das Gackgack mit Crack süchtig machen, und es dann durch einen kalten Entzug töten.
- Das Gackgack mit Benzin übergießen und anzünden.
- Das Gackgack hinter eine Flugzeugturbine binden. Die heißen Abgase werden es zuverlässig liquidieren.
- Das Gackgack in der Sahara oder
- auf polarem Packeis aussetzen.
- Das Gackgack radioaktiv verstrahlen. In ein paar Monaten ist es an der Strahlenkrankheit verreckt.
- Das Gackgack in eine Vakuumkammer schmeißen, und dann langsam den Druck bis auf technisches Vakuum reduzieren.
- Das Gackgack mit Curare vergiften, das bekanntlich die Atmung lähmt und nicht das Bewusstsein beeinträchtigt. Resultat: Das Gackgack erstickt bei vollem Bewusstsein.
- Das Gackgack mit jeweils einem Bein an einer Schnur anbinden und die Schnüre dann streckbankmäßig auseinanderziehen, bis es das Gackgack zerreißt.
- Die altmodische Methode: Kopf auf den Pflock, und dann die Axt.
- Das Gackgack in ein großes Becken mit Salpetersäure schmeißen.
- Das Gackgack vergolden – mittels Begießen mit flüssigem Gold.
- Dem Gackgack Chlorbleiche einflößen.
- Ein Klassiker: Die Methode mit dem elektrischen Strom.
- Ein Autounfall, mit dem Gackgack am Steuer.
- George W.B. erzählen, dass das Gackgack über geheime Massenvernichtungswaffen verfügt.
- Der Hisbollah erzählen, dass Gackack wäre Isreali.
- Der Hamas erzählen, dass Gackack wäre von der Hisbollah.
- Dem Gackgack ein weißes Laken aufsetzen, und es Compton, South LA aussetzen.
- Wieder ein Klassiker: Ab mit dem Gackgack auf ein Eisenbahngeleis.
- Der triviale Fall: Das Gackgack ist bereits tot.
- Die Tofunazi-Methode: Warten, bis das Gackgack eine schwere Krankheit bekommt, und ihm dann Medikamente mit Hinweis auf die tierquälerischen Tierversuche vorenthalten.
- Man setzt das Gackgack schlicht und ergreifend in der freien Wildbahn aus…
- Überdosis Drogen.
- Gackgack in flüssigen Stickstoff tauchen.
- Das Gackgack vor einen Fernseher fesseln und ihm stundenlang Gerichtsshows und Seifenopern vorspielen. Einen grausameren Hirntod kann es nicht geben.
- Das Gackgack in einen Koffer sperren, und den dann an einem belebten Platz in Israel abstellen.
- Das Gackgack mittels Assembler in die Moorhuhn-Software einarbeiten, und dann abschießen.
- Das Gackgack mit der Post verschicken und draufschreiben, Vorsicht, zerbrechlich.
- Sehr elegant, die Methode von Reinhold Messner: „Wir hatten unsere eigene Methode. Vater hat es uns beigebracht. Das Huhn kriegt mit einer großen Schere, einer Schneiderschere, einen Schlag auf die Schläfe. Exakt über dem rechten Auge. Dann ist es bewußtlos. Alles ganz einfach. Zuerst nimmt man das Huhn – ich kann das heute noch, so wie ich einen Bleistift zur Hand nehme – fest unter den linken Arm geklemmt, damit es nicht zappeln kann. Nein, das Huhn hat keine Angst, alles ist ganz normal, ich tu dem Huhn ja nichts. Ich nehme den Kopf in die Hand, und zwischen zwei Fingern schlage ich mit der großen Schere fest auf die Schläfe. Für Momente ist das Huhn also ohnmächtig. Es spürt gar nichts. Dann öffne ich den Schnabel mit den beiden Fingern und schneide im Gaumen die beiden Schlagadern durch. Mit einem Schnitt, denn ich spüre genau, wo der weiche Teil im Gaumen ist. Das Huhn blutet vollkommen aus.“
- Das Gackgack mit Wasser füllen, eine doppelläufige Schrotflinte mit Treibladung laden, in beliebige Körperöffnung des Gackgack einbringen, und dann abdrücken.
- Kopf vom Gackgack in einen Nussknacker legen, und – den Nussknacker benützen.
- Gewicht anbinden und im heimischen Aquarium versenken.
- Wieder eine althergebrachte Methode: Der gute, alte, Kopfschuss.
- Alle Gackgacks nur noch mit Soja füttern. Durch die Pytho-Östrogene werden die Hähne unfruchtbar, und die Gackgacks sterben aus.
- Man nehme ein Gummiringerl, einen leeren Joghurtbecher, und einen Fingerhut. So, und jetzt dürft ihr euch überlegen, wie es geht.
- Mit einer Hand die Beine des Gackgacks umgreifen, durchstrecken und es mit einem kräftigen Schlag mit dem Kopf auf die Tischkante donnern, so daß ihm beim Auftreffen sofort der Hals durchknackt. Eine effektive und bewährte Methode, mit der man in der biologischen Fakultät Eintags-Gackgacks, Tauben und dergleichen in den Tod schickt zwecks anschließender Darstellung durch die Teilnehmer des Präparationskurses. Gute Professoren lassen die Kursteilnehmer ihre Präparate selbst erlegen. Wobei sich hier die Spreu (Bambistreichler & Co.) vom Weizen (Biologen) trennt.
- Die Methode für Faule: Einfach warten, bis das Gackgack stirbt.
- Strengere Tierschutzgesetze einführen, wodurch die Haltung des Gackgacks illegal wird, weshalb es umgebracht werden muss.1
Nächstes: Ich kwähl der Tiere
Vorheriges: Fragebogen: Bist du ein Veggerl?
Fußnoten:
1: siehe dazu auch:
2008-10-13, strenger Tierschutz, tote Hendeln
Humoristisches