2008-11-25

Veganismus als Resultat von Entfremdung

Befasst man sich näher mit dem Themenkreis von Veganismus und Tierrechten, ergibt sich für die Redaktion folgendes Bild von dem Personenkreis, der – aus welchen Gründen auch immer – dieser Lebensweise anhängt.1 Daraus kann geschlossen werden, dass Veganismus ein Resultat der Entfremdung des Menschen vom Bewusstsein seiner (biologischen, wirtschaftlichen, …) Grundlagen ist.

Veganismus als städtisches Phänomen

Es lässt sich ein deutliches Stadt-Land-Gefälle beobachten: Veganismus in bäuerlichen Regionen ist de facto nicht existent. Je verstädterter ein Gebiet ist, desto höher die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Veganern.

Das mag daran liegen, dass in Städten prinzipiell mehr Menschen „pro Siedlungsfläche“ leben als in ländlichen Gebieten,2 aber auch möglicher Weise daran, dass sich in größeren Städten leichter Subkulturen bilden können, die auch Menschen anziehen, die aus eigenem Antrieb eine solche nicht aufbauen würden (soziale Akzeptanz etc. nicht gegeben).

Veganismus als bürgerliches Phänomen

Es lässt sich beobachten, dass in der Arbeiterschaft Veganismus und Tierrechtlertum de facto inexistent sind, während das bei Studenten, Angestellten, der Mittelschicht,… anders ist.

Veganismus als Wohlstandserscheinung

Veganismus ist offensichtlich ein Phänomen der Wohlstands-Gesellschaft, bzw. existiert nicht in der Dritten Welt.


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Fußnoten:
1: siehe dazu auch: Die Quellenproblematik
2: Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, auf Veggerln zu treffen: Wenn die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Lebensweise vorkommt, 1:10 000 ist, und man 1000 Menschen in einer Siedlung hat, ist der Erwartungswert 0,1 Personen bzw. eigentlich nicht gegeben. Bei einer Siedlungsgröße von 100 000 ist dieser Wert allerdings bereits 10.