2012-01-28

2012-01-28, Keith Lierre

Ich betreibe antivegan.at – auch wenn manche Leute das wohl nie kapieren werden – nicht, weil ich irgendwen oder irgendwas „hasse“, sondern, weil ich Aufklärung1 als essentiell ansehe, Gedanken als Voraussetzungen für Handlungen, unser Leben also schlechthin, und das Nachdenken über diese Gedanken und das Umsetzen der daraus gewonnenen Erkenntnisse als Grundlage für ein nachhaltiges, umfassendes Leben.

Da es allerdings weit und breit keine (deutschsprachige) Internetpräsenz gibt, die sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzt, bzw.: nicht mit dem Fokus auf Fakten und Sachlichkeit, wird antivegan.at wohl noch weiter gepflegt werden müssen: antivegan.de ist de facto eingeschlafen, und im Forum dreht sich mangels nennenswerter tierrechtlerischer Aktivität im Grunde genommen immer alles um dieselben Themen. Ich werde mich also auch in Zukunft hinsetzen, um jeden Monat je einen deutschsprachigen und englischsprachigen Artikel zu schreiben, und hin und wieder lexikalische Artikel verbessern bzw. hinzufügen, obwohl ich im Grunde genommen zufällig an das Thema geraten bin und auch keinen persönlichen Bezug zur tierrechtlerischen Szene habe.

Doch je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, inbesondere mit den darin involvierten Personen, desto mehr fange ich an, zu begreifen, wie groß das Ausmaß an Zerstörung ist, wie groß der geistige, mentale und nicht zuletzt körperliche Schaden, den diese bestenfalls als wirr zu bezeichnende Ideologie hervorruft. Ex-Veganer gleichen offensichtlich eher Sektenaussteigern anstatt beispielsweise Leuten, die einfach nur den Fanclub wechseln oder deren Musikgeschmack sich verändert. Und wenn ich nur ein einzigen halbwüchsiges Mäderl, einen einzigen weltfremden Burschen dazu bewegen kann, einmal selbstkritisch über die Sache nachzudenken, von ihr abzurücken, und ihnen damit bleibende gesundheitliche Schäden erspare, dann hat sich die Sache bereits ausgezahlt.

mit besten Grüßen, der Autor dieser Seite, gerade ein Link:Buch einer Feministin und ehemaligen Veganerin lesend


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Fußnoten:
1: „Aufklärung“ im Sinne einer skeptizistischen, reflektierenden Denkweise

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