2011-08-26
2011-08-26, Indien
Auf antivegan.at gibt es an die zweihundert „lexikalische“ bzw. sachliche Artikel, und so einfach es ist, einen „nicht-sachlichen“ – wie zum Beispiel diesen Blog-Eintrag! – zu schreiben, so hart ist es manchmal, an Fakten zu kommen, zum Beispiel über – Indien.
Die Leut sitzen da, essen Reis – a paar verhungern. Dass muss a ganz a eigene Landschaft sein…
…oder zumindest so ähnlich geht das Zitat aus dem Film
Indien, weil keiner der Protagonisten eigentlich eine Ahnung hat von dem Land. Ähnlich geht es mir selber dabei in meinen Bemühungen, herauszufinden, wieviele Vegetarier es nun in Indien gibt.
Auch wenn das vielleicht eine Überraschung für die meisten Zeitgenossen ist, ich erachte Google nicht notwendiger Weise als Antwort auf alle Fragen, ich versuche mit Leuten zu reden, das, was sie sagen, zu verifizieren, und bei Indien, einem Land mit über einer Milliarde Menschen!, ist es nicht so leicht, zuverlässige Statistiken zu kriegen, zumal ich von Indern selber widersprüchliche Meinungen gehört habe.
Fest steht jedenfalls, dass die meisten Inder durchaus Fleisch essen, und dass die in manchen Teilen der Gesellschaften der Staaten Europas so gepriesenen Jaina eine Sekte sind, eine von vielen, und dass selbst deren Haltungen nur bedingt vegan sein müssen.
Wie es jetzt aber mit konkreten Zahlen ausschaut, das weiß ich nicht. Sollte ich jemals über eine als zuverlässig einstufbare Quelle stoßen, wird auf jeden Fall bald darauf auf antivegan.at diese Information vorzufinden sein.
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