2011-07-28

2011-07-28, Tierrechtler im Visier der Europol

Tierrechtsterror wird zunehmend auch international als Problem erkannt, und bei einer Konferenz sind Europol und Eurojust – also die Organisationen, die europäischee Polizei und Justiz vernetzen – haben diese begonnen, ihre gemeinsame Vorgehensweise entsprechend zu koordinieren, so wollen sie zum Beispiel Mitgliedsstaaten dazu anregen, die entsprechenden kriminellen Aktivitäten zu verhindern bzw. ihnen vorzubeugen, und den Dialog mit den Betreffenden zu verstärken, um ihnen die Möglichkeit zu geben „ihre Anliegen und Bedürfnisse auf demokratische Weise“ ausdrücken zu können.1

Ich bezweifle allerdings, dass die Veggerln das überhaupt vorhaben:

Wir haben in der Nacht zum 16.07.11 eine Hähnchenmastanlage zwischen Alvesse und Üfingen in Brand gesetzt. Legaler Protest, sowie eine Besetzung der Baufläche konnten den Bau der Anlage nicht stoppen, weswegen wir uns für diese Aktionsform entschieden haben, um die Inbetriebnahme direkt zu verhindern.2

Liebe Veggerln: Demokratie heißt, dass man auch akzeptieren muss, wenn andere nicht die eigene Meinung teilen. Denen, die das nicht tun, die Hütt′n anzuzünden, ist nicht Meinungsäußerung, sondern ein Verbrechen. Und die Gesellschaft hat, aus Gründen der Wahrung der Freiheit und Demokratie, darauf entsprechend zu reagieren.

Auch wenn ihr das einfach nicht verstehen wollt.


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Fußnoten:
1: Quelle: www.europol.europa.eu
2: Quelle: linksunten.indymedia.org

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