2008-11-25
2011-03-31, Tierfreundin prügelt Hund
Obwohl der
Artikel im Ottumwa-Courier von einer „Tierrechtsaktivistin“ spricht, so ist dennoch anzunehmen, dass es sich bei Noelle Stanbridge eher um eine Tier-Freundin handelt, und nicht um eine von den fanatischen, nur Pflanzennahrung essenden Tierrechtlern handelt, ist es dennoch interessant, dass offensichtlich die gute Frau, die sich um streunende Hunde zu kümmern pflegt, einen ihrer Schützlinge regelrecht verprügelt hat, und zwar so dermaßen, dass sie – ein Zeuge hat den Vorfall gefilmt – wegen Tierquälerei angezeigt worden ist.
Der Grund, warum sie, laut Bericht über fünfzehn Mal mit einem Knüppel auf den Hund eingeschlagen hat? Das Tier hat in ihrem Garten gegraben…
Es mag zwar sein, dass ein solcher Vorfall in dem 25 000-Seelen-Städtchen eine klassische Lokalnachricht ist, also an sich nicht weltbewegend, dennoch liefert der Bericht einen interessanten Einblick in die Seele einer Tierfreundin, die sich aufopfernd um Streuner kümmert, aber vollkommen auszuckt, wenn einer ihrer Schützlinge doch tatsächlich die Unverfrorenheit bestitzt, das zu tun, was Hunde von Natur aus eben zu tun pflegen, nämlich zu graben, und das im eigenen Garten! Na, das geht doch nicht! Also Knüppel her und drisch die Scheiße aus dem verdammten Viech.
Frau Stanbridge gilt als Kritikerin der Art und Weise, wie die Stadt mit Streunern umgeht, und als bekennende Tierfreundin. Es ist hochinteressant, dass gerade sie nun mit einer Anzeige wegen schwerer Tierquälerei konfrontiert ist.
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