2010-01-12
2010-11-29, und wieder einmal ein paar hinter Gittern
Immer wieder wird uns von antivegan.at vorgeworfen, wir würden uns in unserem Auftreten gegen Veganismus und Tierrechtlertum unrechtfertigbar da gegen die Vertreter einer friedlichen Ideologie wenden. Letztes Monat wurden nach Berichten der
BBC allerdings „wieder einmal ein paar“ Tierrechts-Aktivisten, namentlich der Organisation SHAC, für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen.
So betrieben sie zum Beispiel Telefonterror, streuten über ihre Opfer das Gerücht in deren Nachbarschaften aus, sie wären verurteilte Pädophile, vandalisierten Fahrzeuge und Häuser, schickten Drohbriefe, … und so weiter. Der Gesamtschaden, so lautet der BBC-Bericht, beträgt rund 12,6 Millionen britische Pfund (rund 14,8 Millionen €). Mit diesem fallweise sogar Jahre andauernden Terror trachteten sie, ihre Opfer – Angestellte und Geschäftspartner von
Huntingdon Life Sciences dazu zu bewegen, ihre Zusammenenarbeit mit bzw. Mitarbeit bei dem Unternehmen aufzugeben.
Die Strafen betragen von einem Jahr bedingt und 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit bishin zu sechs Jahren (unbedingt) und einer zehnjährigen
„Anti Social Behaviour Order“.
We would get letters which contained broken glass, blood-stained razor blades, syringe needles, used condoms and used sanitary towels, which the letters claimed were from HIV sufferers
übersetzt:
Wir bekamen Briefe mit Glasscherben, blutigen Rasierklingen, Injektionsnadeln, benutzten Kondomen und Damenbinden, von denen es hieß, sie würden von HIV-Infizierten stammen
Anhänger einer friedlichen Ideologie? Das darf bezweifelt werden.
Nächstes: 2010-11-01, „Öko-Prostituierte“
Vorheriges: 2010-12-27, vegan.at echauffiert sich über AMA-Anzeige
Fußnoten:
1: Quelle: www.bbc.co.uk
2: Quelle: www.bbc.co.uk
