2010-04-25
2010-04-25, und wieder einmal PeTA
antivegan.at hat die „interne Richtlinie“, sich eher nachrangig mit dem zu befassen, was die Organisation PeTA so alles verzapft, denn bei der Fülle an Unsachlichkeiten würde es sonst zu einer „Anti-PeTA-Seite“ mutieren, und das steht einfach nicht dafür.
Als Beispiel einer solchen Unsachlichkeit kann das Video
„die Todesschreie der Tiere“ gelten, wo jemand während eines Arbeitstages eines Schlachthofes dort gefilmt hat. Das Ergebnis ist ein wenige Minuten dauerndes Video, bei dem zwei bis drei (!) nicht sofort betäubte Tiere gezeigt werden. Nach Angaben einer Lokalzeitung (siehe auch Einschub unten) wurden an dem bewussten Tag 18 Rinder und 30 Schweine in dem betreffenden Betrieb geschlachtet.
Amt: Schlachtung in Ordnung
Veterinär Gerhard Stehle, der an diesem Schlachttag einer der beiden Amtsveterinäre war, weist die Anschuldigungen zurück. „Der Peta-Vorwurf trifft nicht zu.“ […] Der Schlachter habe in Einzelfällen nachbetäuben müssen, sagt Stehle, der solche Fälle auf etwa zwei Prozent schätzt.1
Auf Laien kann das Video eventuell verstörend wirken, aber die Reaktion der meisten Menschen wird wohl eher die Frage sein, was die Leute von PeTA denn haben, denn von einer „Tierfoltermaschine“ ist das wohl weit entfernt.
Es scheint so, dass PeTA tatsächlich nur auf Ungebildete und Voreingenommene einen Eindruck machen kann, da ganz offensichtlich von all den durchgeführten Schlachtungen des Betriebs an diesem Tag de facto zwei (!) herausgepickt wurden, die zwar nicht vorbildlich, aber immer noch in Ordnung waren.
Und zum Thema „Todesschreie“, nun, einmal hat ein Rind gebrüllt und dann ein Fadl gequiekt. Ich glaube, wer sowas schockierend findet, würde auch ins Spital fahren, wenn er sich eine Schürfwunde holt.
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Fußnoten:
1: Quelle: www.ez-online.de
