2010-02-23
2009-10-29, der erste Bann
Heute ist es also soweit: Zum ersten Mal seit Bestehen von antivegan.at1 müssen technische Vorkehrungen getroffen werden, um die Einhaltung der Nutzungsbedingungen zu garantieren; mit anderen Worten: Es gibt einen Bann.
Das ist nun weder außergewöhnlich noch unerwartet, dennoch: Eigentlich sollte es nicht nötig sein. Eigentlich sollte es nicht nötig sein, dass irgendwer gegen irgendwen Gewalt anwenden muss, ungeachtet, in welcher Form, weil wir ja alle über ein gewisses Mindestmaß an Hirn verfügen, und solche Sachen daher eigentlich garnicht nötig sein sollten.
… Und wenn die Welt, die ich soeben skizziert habe, auch nur annähernd etwas mit der Wirklichkeit zu tun hätte, dann würde antivegan.at schlicht und ergreifend nicht existieren.
Ich bin nun nicht der Meinung, dass dieser &#$%*!, den ich da aus dem Gästebuch gekickt hab, typisch für vegetarisch bzw. vegan lebende Menschen ist, dennoch verkörpert einen Typus, der sich in gewissen weltanschaulichen Randbereichen zu sammeln pflegt: Dumm,2 keine Argumente, und – aggressiv in seiner Hilflosigkeit.
Man kann solchen Leuten jetzt eine Abreibung verpassen, aber – was nützt es? Sie werden nicht klüger dadurch, und die Mechanismen, die besagte „solche Leute“ hervorbringt, werden dadurch nicht angetastet. Hier ist anzusetzen, damit es eben nicht heißt, man ginge gegen Leute vor, die ja „nur Gutes“ wollen, es gilt, zu zeigen, dass das, was sie wollen, eben nicht gut ist, dass es keinen Grund für ihr Handeln gibt außer Psychosen und Dummheit/Naïvität – mit allen Konsequenzen, die das mit sich führt.
Die Absichten, die hinter antivegan.at stehen, sind also komplexer und viel tiefergehend, als es den Veggerln bewusst sein mag.
Zu Dokumentationszwecken habe ich die „inkrimierten“ Gästebucheinträge in den Kommentarbereich dieses Weblog-Eintrages verschoben. Dem Nutzer, der sie verfasst hat, wurde eine weitere Verwendung des Gästebuches verunmöglicht.
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Fußnoten:
1: antivegan.at besteht seit dem Herbst 2007.
2: Er hat mich de facto zum „Duell“ herausgefordert und mir seine Adresse genannt: er lebt in Berlin. antivegan.at ist eine AT-Domain, sprich: der Betreiber sitzt in Österreich. Hat er sich denn nicht überlegt, was das allein für die geographische Entfernung bedeutet, von den sich daraus ergebenden Konsequenzen ganz zu schweigen?
Archiv 2009